Liebering Progression - Roulette Newsletter Ausgabe 7



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Die Liebering Progression - Eine Satzsteigerung für die Viertelchancen

Beim Roulette gibt es die Einfachen Chancen. Diese umfassen 18 Zahlen, die sogenannten Drittelchancen wie Dutzende und Kolonnen bestehen aus 12 Zahlen. Es gibt auch einige Spieler, die eine Systemaktik spielen welche 9 Zahlen, also ein Viertel der Möglichkeiten (Zero einmal ausgenommen) umfaßt. Dies kann eine einzelne Zahl mit den jeweils 4 Nachbarn rechts und links im Kessel sein oder auch ein Spiel mit drei Transversale Plein. Nicht selten wird hier gerne auf den Ausgleich gespielt und die Chance darin gesucht, daß lange ausgebliebene Kombinationen die 9 Zahlen umfassen irgendwann gehäuft auftreten.

Da mir keine spziell für diese Viertelchancen ausgelegte Satzsteigerung bekannt ist, möchte ich Ihnen in diesem Newsletter eine vorstellen, die auch meine persönlichen Vorstellungen und Erfahrungen über Progressionen enthält. Da ich selber diese konstruiert habe und alles einen Namen haben muß, nenne ich sie die Liebering Progression.

Selbstverständlich kann eine Progression für sich alleine keine Dauergewinne erzielen. Dies gilt auch für meine hier dargestellte Satzsteigerung. Sie kann immer nur eine gute Ergänzung sein zu einem Marsch, der an sich eine Überlegenheit hat oder ein spezielles Verhalten im Plus- und Minusverlauf erbringt. In diesem Fällen kann eine Satzsteigerung sich den Bedürfnissen anpassen und dadurch die Aussichten verbessern.

Die Liebering Progression ist für den Ausgleichsspieler und ausschließlich für die Viertelchancen gedacht. Welche 9 Zahlen Sie wählen, dieses ist völlig uninteressant. Sie sollten immer diese 9 Zahlen als eine eigene Chancenart betrachten, und Sie müssen auf die Auszahlungsquote achten. Wenn Ihre Viertelchance aus einer Transversale Simple und 3 einzelnen Plein besteht, so müssen Sie auf die Sechsertransversale natürlich 6 Einheiten legen und auf die einzelnen Zahlen jeweils eine Einheit. Ihre Viertelchance umfaßt immer 9 Einheiten. Diese 9 Einheiten sind bei der Liebering-Progression immer ein Stück. Spielen Sie demnach mit 2,-- Euro Einheiten, so wäre ein Stück 18,-- Euro. Wenn Ihre Viertelchance aus drei Transversale Plein besteht, so belegen Sie jede Transversale Plein mit 6,-- Euro. Spielen Sie eine Zahl mit den jeweils 4 Nachbarn rechts und links im Kessel, so legen Sie auf jede Zahl 2,-- Euro. Sie werden immer das dreifache Ihres Einsatzes gewinnen bei einem Treffer.

Nochmal zur Wiederholung: Diese Progression bringt für sich alleine keine Dauergewinne, kann aber einen sehr guten Marsch, der den Ausgleich zum Inhalt hat, in bester Weise begünstigen. Der Kapitalbedarf beträgt nur 30 Stücke, und die Progression zielt darauf, eine kleine Ballung nach einem langen Ausbleiben auszunutzen. Es ist eine von mir immer als beste Voraussetzung gesehene Mischung aus Gewinn- und Verluststeigerung, und diese Spielweise ist gerade für den Ausgleich optimal. Sie ist sehr kurz, und es ist besser, öfter einen kleinen Platzer hinzunehmen, als durch sehr steile oder gestreckte Steigerungen das große Sterben nur herauszuzögern.

Es geht darum, eine Ballung der ausgebliebenen Vietelchance auszunutzen. Mehr sollte man nicht erwarten. Erscheinen die betroffenen 9 Zahlen zumindest innerhalb der mathematischen Wahrscheinlichkeit (alle 4 Würfe), so bleibt die Chance auf einen erfolgreichen Angriff erhalten. Eine Ballung muß auch nicht unbedingt aus einer Doublette bestehen, sondern die Treffer können durchaus von wenigen Coups unterbrochen sein. Es bleibt dann immer noch ein Gewinn für den Spieler übrig. Haben Sie einen guten Marsch für die Viertelchancen und benötigen dafür eine optimale Verbesserung, so ist diese Satzsteigerung für Sie sehr gut anwendbar.

Die Liebering Progression

Die Progression besteht aus mehreren Stufen und ist variabel in der Gewinnerwartung. Kommt die Ballung sehr schnell, so ist auch der Gewinn bei einem Angriff höher. Bei jedem Gewinn oder Nullstand ist der Angriff komplett beendet, egal in welcher Stufe man sich gerade befindet. Das Ziel sind immer zwei kurzfristige Treffer. Zero wird immer als normaler Verlustwurf gewertet, so als ob irgendeine andere Zahl gekommen wäre mit der man nicht getroffen hätte.

Stufe 1

Sie beginnen mit der ersten Stufe und legen 1 Stück auf die Viertelchance. Wenn Sie treffen, so haben Sie 3 Stücke gewonnen. Diese 3 Stücke legen Sie erneut und spielen Paroli. Trifft auch der zweite Wurf, so haben Sie dann 9 Stücke, insgesamt 12 gewonnen, und der Angriff ist beendet. Verfolgen Sie die ausgebliebene Chance nicht mehr. Sie haben eine Ballung mit Gewinn erspielt, und dieses muß ausreichen.

Geht der Parolisatz verloren, dann haben Sie immer noch das ursprüngliche Einsatzstück, denn Sie haben beim zweiten Wurf nur den Gewinn des ersten Wurfes riskiert. So können Sie noch einmal mit dem gleichen Stück angreifen.

Der Angriff ist mit jedem erfolgreichen Paroli beendet, und diese erste Stufe dann, wenn Sie 4 Stücke endgültig verloren haben. Sie haben also oft mehr als vier Chancen auf einen Angriff innerhalb dieser ersten Stufe. Kommt Ihre Viertelchance viermal hintereinander nicht so ist natürlich auch sofort die erste Stufe verloren und beendet.

Ich stelle es nun zusätzlich auch noch sehr einfach grafisch dar, damit Sie es besser einsehen können. Die erste Zahl steht für das erste Stück, das zu setzen ist, die zweite Zahl für die Anzahl der Stücke nach einem Treffer des ersten Einsatzes. Die letzte Zahl sind die erzielten Gewinnstücke insgesamt bei einem erfolgreichen Angriff wo beide Sätze hintereinander treffen und somit der Paroli gelungen und der Angriff beendet ist.

Holt die ausgebliebene Viertelchance mit einer kurzen Ballung in Form einer Doublette auf, so ist der Angriff erfolgreich mit einem ansehnlichen Gewinn beendet.

Stufe 2

Sind 4 Stücke in der ersten Stufe verloren gegangen müssen diese wieder eingespielt, zusätzlich ein Gewinn aber auch die Erwartungshaltung der Stärke einer Ballung reduziert werden. Dieses wird dadurch erreicht, daß man mit 2 Stücken anfängt, und den Gewinn aus einem Treffer dazu verwendet, die zu erwartende Ballung nicht nur aus einer Doublette sondern auch mit einem Zwischenwurf erfolgreich auszunutzen. Bevor ich wieder die Stufe grafisch darstelle, erläutere ich den ersten Einsatz dieser Stufe.

Sie legen 2 Stücke auf die Viertelchance. Verliert dieser Einsatz, dann haben Sie wie in der ersten Stufe noch dreimal die Möglichkeit anzugreifen. Ist der Einsatz erfolgreich mit den beiden Stücken, so haben Sie mit diesem Wurf 6 Stücke gewonnen. Jetzt wird aber nicht der komplette Gewinn für den nächsten Wurf herangezogen sondern nur 3 Stücke. Kommt eine Doublette, und Sie treffen sofort auch mit den 3 Stücken (9 Stücke Gewinn) so haben Sie in diesen beiden Einsätzen 15 Stücke gewonnen. Sie müssen aber noch die 4 Verluststücke aus der ersten Stufe abziehen. Es verbleibt ein Gewinn von insgesamt 11 Stücken, und Sie beenden den Angriff. Bleibt der Einsatz mit den 3 Stücken aber erfolglos, so haben Sie für den nächsten Wurf noch einmal die Chance auf eine Ballung. Es sind Ihnen noch 3 Stücke vom ersten Treffer übrig geblieben, und diese setzen Sie nun erneut. Trifft die Viertelchance mit nur einem Fehlwurf dazwischen, dann ist diese Ballung ausreichend für einen Gesamtgewinn und die Beendigung des Angriffs, denn Sie haben insgesamt 8 Stücke gewonnen. Geht auch dieser zweite Anlauf nach dem ersten Treffer verloren, dann haben Sie aber immer noch die 2 ursprünglichen Stücke um wieder anzugreifen, denn Sie haben nur den Gewinn für die Suche nach der Ballung riskiert. Treffen Sie natürlich erst mit dem zweiten, dritten oder vierten Einsatz der Stufe 2, so sind die vorangegangen Verluste dieser Stufe zu den 4 Stücken Verlust aus der ersten Stufe vom Gesamtgewinn abzuziehen. Auch dieses ist wieder in der Grafik eingebaut.

Da man auch hier immer nur den Gewinn für die Parolisätze riskiert und nicht zusätzlich auch die Einsatzstücke, hat man einen längeren Atem und erreicht vielleicht schon in dieser Stufe eine Ballung.

Stufe 3

In dieser letzten Stufe wird noch einmal sowohl der finanzielle Aufwand angezogen aber auch die Möglichkeiten einer Ballung in der Form verbessert, daß die ausgebliebene Chance in dieser Stufe hauptsächlich nur ein einziges Mal oder im normalen, mathematisch zu erwartenden Rahmen von 4 Würfen erscheinen muß.

Im ersten Abschnitt der Stufe 3 wird mit 4 Stücken versucht einen Treffer zu erzielen. Dieses ist der einzige Punkt aller Stufen, wo man nicht zwei Treffer benötigt. Ist der Einsatz mit 4 Stücken erfolgreich, so hat man 12 Stücke gewonnen, alle Verluste sind getilgt, und der Angriff ist beendet.

Die zweiten 4 Stücke die man riskiert (wenn die ersten 4 Stücke verloren sind), werden dafür verwendet, vier Würfe lang einen zweiten Treffer möglich zu machen. Wieder werden nur die Gewinne (12 Stücke aus dem ersten Treffer mit 4 Stücken Einsatz) dafür herangezogen. Nach dem ersten Treffer wird der nächste Wurf erst zweimal mit 2, dann mit 3, schließlich mit 5 Stücken gesucht. Treffen Sie das zweite Mal mit 2 Stücken so haben Sie insgesamt (alle vorherigen Verluste verrechnet) 2 Stücke gewonnen bzw. beim zweiten 2 Stücke Einsatz sind Sie auf Null. Treffen Sie mit 3 Stücken, so haben Sie 1 Stück und beim Einsatz von 5 Stücken haben Sie 4 Stücke gewonnen.

Bei den dritten Einheit dieser Stufe mit dem Anfangssatz von 4 Stücken können die Gewinne noch auf drei Würfe nach dem Treffer aufgeteilt werden. Die letzte Einheit dieser Stufe und der gesamten Progression wird dann mit 6 Stücken begonnen, und auch hier hat man dann noch 4 Würfe lang die Chance auf einen zweiten Treffer.

Die Grafik macht es für Sie sehr anschaulich.

In jeder Stufe und einzelnem Abschnitt innerhalb dieser wird bei einem Gewinn oder Nullstand der komplette Angriff beendet, und die Spannung ist als nicht mehr satzreif zu betrachten.

Mit der Liebering Progression können Sie mit etwas Glück, einem gutem Marsch und geringem Kapitalaufwand auf einer ausgebliebenen Viertelchance, die einen genügend großen Minusecart aufweist, durch eine einzige Ballung schöne Gewinne erzielen.