Ausgleichsspieler - Roulette Newsletter Ausgabe 4



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Welche Möglichkeiten hat der Ausgleichsspieler?

Vom Grundsatz her ist es völlig egal ob Sie mit der Tendenz oder auf den Ausgleich spielen. Die Chancen sind eigentlich gleich. Dennoch gibt es für ein erfolgreiches Roulettespiel kleine Unregelmäßigkeiten, die den Verlauf der Permanenzen in einem geringen Maße beeinflussen. Daraus ergibt sich, daß die Wahrscheinlichkeit unter bestimmten Voraussetzungen für ein Tendenzspiel kurzfristig höher ist als für ein Ausgleichsspiel. Der Marsch meiner Methode Die Achse 2 nutzt dieses Ungleichgewicht aus, und der Spieler kann von dem Trend des Favoriten etwas partizipieren.

Ich will damit keinesfalls den Ausgleichsspielern jegliche Existenzberechtigung nehmen, nur ist es für diesen Spielertyp einfach schwerer, dem Zufall etwas Greifbares abzugewinnen. Ich will aber diesen Newsletter für die sehr zahlreichen Ausgleichsspieler, welche meine Methode nicht besitzen, gestalten um diesen Personen keine theoretische Meinungen sondern verwertbare Hinweise aus der Praxis zu geben.

Wenn Sie auf den Ausgleich spielen so müssen Sie einige wichtige Punkte beachten um Ihre Erfolgsaussichten zu verbessern.

  • Niemals dürfen Sie versuchen mehr als 25% des Rückstandes einer Chance einzuspielen. Es gibt keinen vollkommenen Ausgleich. Nur teilweise werden Sie Erfolg haben können. Sich hier bescheiden zu halten ist überlebenswichtig für Ihr Kapital. Wenn Sie nach 10-15 Coups diesen Teilausgleich noch nicht vollständig erreicht haben (Einfache Chancen + Dutzende / für Transversalen gelten 20-25 Coups) so beenden Sie sofort den Angriff wenn Sie irgendeinen Gewinn zu verbuchen haben. Denken Sie daran, daß je länger Sie spielen, umso öfter wird die Zero fallen. Diesen unbeherrschbaren Gegener sollten Sie nicht unterschätzen und möglichst meiden.

  • Eine lange Serie z. B. auf einer Einfachen Chance ist noch kein Ecart. Untersuchungen haben eindeutig ergeben, daß von Würfen der Gegenchance (maximal eine Zweierserie) unterbrochene Wellen eindeutig kräftiger zum Ausgleich neigen wie lange, isolierte Serien.

    RRRRRRRRRRRR ist eine isolierte Serie. RRR-S-RRRR-SS-RRRRRRRR hingegen wird durch Gegenwürfe unterbrochen. Dieses zweite Beispiel ist eine bessere Ausgangssituation für einen späteren Ausgleich wenn der Favorit natürlich noch eine Weile weiter dominiert.

  • Es gibt durchaus einen Zusammenhang zwischen der Stärke des Ecarts und dem Erinnern der Kugel an die Wahrscheinlichkeitsgesetze. Je geduldiger man ist, umso größer können die Chancen für den Spieler sein. Im praktischen Spiel gibt es umfangfreiche Ergebnisse von Spielern welche besagen, daß bei Treffern auf den Einfachen Chancen betrachtet, einem Masse Egale Spiel und einem Minusstand von -24 bis -30 eine Trendwende fast immer zwingend nachzuvollziehen ist. Wenn man diese Basis auf die normalen Einfachen Chancen und deren Erscheinungsform umlegt macht man sicherlich keinen Fehler. Nur müssen alle Hinweise dieses Newsletters immer kombiniert angewendet werden.

  • Der Ausgleich muß sich ankündigen. Es nützt nichts, einer Chance nachzulaufen und frühzeitig den Angriff zu wagen. Niemand kann voraussagen wie kräftig der Ecart ins Minus läuft. Dieses entsteht auch dadurch, daß der Favorit noch eine weitere Zeit als starke Chance dominant bleibt wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Es gibt aber Anzeichen für jede Chancenart an denen man sich orientieren kann, vorausgesetzt, man hat eine ausreichend lange Durststrecke abgewartet. Diese wurden auch empirisch ermittelt und haben sich in der Praxis bewährt.

    Eine Einfache Chance muß innerhalb von 4 Würfen 3 Mal erscheinen. Nach dem dritten Erscheinen beginnt der Angriff.

    Ein Dutzend muß innerhalb von 3 Wüfen 2 Mal erscheinen. Ebenfalls direkt nach dem zweiten Erscheinen beginnt der Angriff.

    Eine Transversale muß innerhalb von 4 Würfen 2 Mal erscheinen. Sofort nach dem zweiten Erscheinen beginnt der Angriff.

    Bei höheren Chancenarten auf den Ausgleich zu spielen ist unsinnig, denn man bekommt die Schwankungen niemals unter Kontrolle. Selbstverständlich aber können natürlich 4 Transversale Plein wie ein Dutzend behandelt werden. 12 Zahlen bleiben 12 Zahlen.

  • Es hat keinen Sinn, den Ausgleich zu erzwingen. In sehr vielen Fällen kommt nach einem kräftigen Ecart eine Phase in der die Permanenz ruht. Es erscheinen nur Einer und Zweierserien evtl. mit einem ganz geringen Übergewicht der zurückliegenden Chance. Wenn nicht binnen 15 Würfe Anzeichen für den Ausgleich erscheinen ist es vernünftiger, keinen Angriff zu wagen.

  • Als Ausgleichsspieler sollte man mit Satzsteigerungen arbeiten, besonders dann, wenn die Angriffe sehr kurz gehalten werden. Man kann nach den Anzeichen auf den Ausgleich, zumindest auf eine ausgeglichene Permanenz hoffen. Hier bietet sich am Anfang kein Parolispiel an, denn bei einer ausgeglichenen Phase sind die Verluste horrend. Eine schwache Satzsteigerung, wobei immer bei einem Gewinn die Satzhöhe um ein Stück reduziert und bei einem Verlust um ein Stück erhöht wird, ist optimal. Es ist aber in überdurchschnittlich vielen Fällen so, daß wenn eine ausgeglichene Permanenz kommt, diese vor dem evtl. erscheinenden Ausgleich ensteht. Beginnt der eigentliche Ausgleich, so weicht die ruhende Permanenz sehr oft einer massiven Ballung der zurückliegenden Chance. Dieses sollte der Spieler dadurch nutzen, daß er den Angriff variabel gestaltet. Zu Beginn sollte er eine schwache Verlustprogression nutzen, um auch bei einer ausgeglichenen Permanenz gewinnen zu können. Sobald die erste Ballung der zurückliegenden Chance erscheint, können Sie von der Verlustprogression auf ein Parolispiel wechseln um weitere Ballungen auszunutzen, denn nun lohnt sich eine Gewinnprogression. Aber auch diese sollte sehr kurz gehalten werden. Die sogenannte Rentenparoli eignet sich dafür bestens. Die Sätze dafür sind 2, bei Gewinn 3 und nach einem weiteren Treffer am Schluß 5 Stücke.

    Durch diese variable Angriffsstrategie nutzen Sie die verschiedenen Permanenzformen, welche sich in Ausgeglichenheit und Ballung herauskristallisieren, auf jeden Fall effektiver als wenn Sie immer die gleiche Satzsteigerung verwenden.

    Ich möchte nochmals betonen, daß in bestimmten Permanenzkonstellationen der grundsätzliche Ausgleichsgedanke auf den Kopf gestellt wird, da die starke Chance noch eine Weile auf der Welle des Favoriten reiten wird. Dieses ist ja auch eine primäre Basis meines Systems Die Achse 2. Doch soll der Ausgleichsspieler, welcher durch seine Mentalität einfach sich dieser Spielweise treu bleiben möchte, durch die Hinweise dieses Newsletters seine Chancen etwas gefestigter betrachten.