Figurengesetz - Roulette Newsletter Ausgabe 13



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Die Auswirkungen des Figurengesetzes!

Der Zufall basiert auf den Wahrscheinlichkeitsgesetzen. Den meisten Neulingen sind diese unbekannt und auch nicht die Auswirkungen auf die Permanenzen sowie das eigene Spiel. Dabei kann es durchaus vor Katastrophen schützen wenn das Wissen darüber in einigen Situationen beim Spieler vorhanden ist.

In diesem Newsletter sollen die Auswirkungen des Figurengesetzes und insbesondere die Plätze der einzelnen Chancen dargestellt werden, da diese auch kurz- und mittelfristig analysefähig sind. Wer mit dem Wissen besonnen umgeht und es nicht verdrängt, der kann in vielen Situationen bessere Entscheidungen treffen die unnötige Verluste vermindern.

Was ist ein Platz? Es ist im Grunde die Länge einer Figur, konkret der Zeitpunkt einer wiederholten Erscheinung einer Chance. Wenn Rot als Zweierserie erschienen ist, so ist nach dem ersten roten Coup sofort auch der zweite rote Coup erschienen. Dadurch hat sich Rot auf dem 1. Platz wiederholt. Wenn nach dieser Zweierserie 4mal Schwarz erschienen ist und danach wieder Rot, dann ist diese nächste Wiederholung von Rot auf dem 5. Platz geschehen. In diesem Sinne kann man jede einzelne Chancenart aufschlüsseln.

Das Figurengesetz besagt, daß die Häufigkeit eines Platzes bei den Einfachen Chancen immer identisch ist mit der Häufigkeit aller höheren Plätze.

Wenn 1600mal Rot erschienen ist, dann müßte Rot

800 x auf dem 1. Platz (sofortige Wiederholung) erschienen sein.
400 x auf dem 2. Platz erschienen sein.
200 x auf dem 3. Platz erschienen sein.
100 x auf dem 4. Platz erschienen sein.
  50 x auf dem 5. Platz erschienen sein.
  50 x auf höheren Plätzen erschienen sein.

Wenn Sie z. B. immer warten würden bis nach einem Rotwurf 2mal Schwarz erschienen ist um dann für den 3. Platz einmal auf Rot zu setzen, so würden Sie nach diesen Vorgaben 200mal erfolgreich sein, aber ebenso würde Rot insgesamt 200mal auf höheren Plätzen vertreten sein. Außer dem Zeroverlust gibt es nichts zu gewinnen. Es sieht vom Augenschein immer so aus als ob sich die Chancen allgemein beim Roulette am häufigsten sofort wiederholen. Dieses ist auch in der Tat ein Fakt, aber die Gesamtzahl aller anderen höheren Figuren machen diesen subjektiven Vorteil der mathematisch keiner ist wieder zunichte.

Wie generell beim Roulette gibt es auch bei den Plätzen gewaltige Schwankungen, und insbesondere bei den Einfachen Chancen sind diese schwer in einen Rahmen zu setzen. Da aber sehr viele Spieler die Drittelchancen in der Form von Dutzenden und Kolonnen favorisieren, kann man dort das Erscheinen der Plätze auch sehr gut beachten und dadurch das Verhalten der Permanenz verstehen. Bei den Dutzenden können Sie die Plätze insgesamt oder bei jedem einzelnen Dutzend analysieren.

((1 = 1. Dutzend)(2 = 2. Dutzend)(3 = 3. Dutzend))

Es entsteht folgende Permanenz (21 Zahlen): 33 15 3 12 8 4 15 1 30 2 3 17 13 18 14 29 23 25 25 27 32

In Dutzende aufgeschlüsselt: 321111213112222323333

Die Plätze für alle Dutzende insgesamt aufgeschlüsselt ergeben folgende Ergebnisse:

Die erste Zahl 33 und entsprechend das 3. Dutzend steht für sich alleine. Dann folgen die 15 und 3, auch hierfür gibt es keinen Plätze, denn diese Dutzende erscheinen ebenfalls zum ersten Mal. Mit der 12 gibt es die erste Wiederholung vom 1. Dutzend welche sofort eintritt und damit kann man einen 1. Platz notieren. Es folgen 2 weitere sofortige Wiederholungen und damit 2 weitere 1. Plätze. Es folgt das 2. Dutzend welches sich auf dem 5. Platz wiederholt, gefolgt vom 1. Dutzend auf dem 2. Platz. Nun erscheint auch das 3. Dutzend zum 2. Mal auf dem 8. Platz. Alle weiteren Erscheinungen der Dutzende kann man weiter in diesem Sinne notieren. Die 21 Zahlen ergeben insgesamt 18 Plätze (ein Dutzend muß erst einmal erschienen sein bevor beim zweiten Mal ein Platz vergeben werden kann):

Die erschienen Plätze sind: 1 1 1 5 2 8 2 1 5 1 1 1 7 2 2 1 1 1

Das Figurengesetz besagt, daß die Häufigkeit eines Platzes bei den Drittelchancen im Verhältnis zu allen höheren Plätzen immer 1/3 der Möglichkeiten beträgt.

1800 Plätze bei den Drittelchancen verteilen sich durchschnittlich nach folgendem Muster:

Der 1. Platz erscheint 600mal (1800 : 3 = 600).
Der 2. Platz erscheint 400mal (1800 - 600 = Rest 1200 : 3 = 400 oder einfach 1/3 weniger von 600).
Der 3. Platz erscheint 267mal (Rest 800 : 3 oder einfach 1/3 weniger von 400).
Der 4. Platz erscheint 178mal.
Der 5. Platz erscheint 119mal.
Der 6. Platz erscheint   79mal.
Der 7. Platz erscheint   53mal.
Der 8. Platz erscheint   35mal.
Alle höheren Plätze erscheinen insgesamt 69mal.

Bezogen auf das besprochene Permanenzbeispiel mit den 21 Zahlen und 18 Plätzen ergeben sich für diese Anzahl der Plätze folgende Erwartungswerte:

Der 1. Platz erscheint 6mal.
Der 2. Platz erscheint 4mal.
Alle höheren Plätze erscheinen insgesamt 8mal.

Die in dem Permanenzbeispiel erschienenen Plätze 1 1 1 5 2 8 2 1 5 1 1 1 7 2 2 1 1 1 bringen diese Ergebnisse:

Der 1. Platz erschien 10mal.
Der 2. Platz erschien   4mal.
Alle höheren Plätze erschienen insgesamt 4mal.

Es ist eindeutig eine Abweichung zu der mathematischen Erwartung aufgetreten. Die 1. Platz ist viel zu oft erschienen, der 2. Platz exakt wie zu erwarten, und die höheren Plätze liegen in der Erscheinung zurück. Da sich auch das Erscheinen aller Plätze langfristig, oft aber auch sehr massiv kurz- und mittelfristig ausgleicht und sich der mathematischen Erwartung anpasst, sollte man solche Abweichungen beobachten und ins Spiel einbeziehen.

Würde man bei diesem Beispiel gerade ein System spielen welches darauf zielt, die erschienenen Dutzende nachzuspielen, dann sollte man in absehbarer Zeit den Tisch oder das System wechseln, denn es könnte sein, daß die Plätze sich wieder ordnen. Dieses bedeutet, daß der zu oft erschienene 1. Platz evtl. zurück fallen könnte und die Plätze ab 3 und höher aufholen. Für ein Spiel auf das zuletzt gefallene Dutzend wäre dieses eine Katastrophe, denn kein Trend hält ewig an und schon gar nicht das Ungleichgewicht in den Plätzen der Chancen beim Roulette. Je länger die Permanenzstrecke ist welche man auf das Verhältnis der Plätze analysiert umso größer sind die Chancen, daß zurück liegende Plätze aufholen. Lukrativ kann das dann sein, wenn dieses die ersten Plätze sind. Wenn z. B. der 1., 2. oder 3. Platz deutlich zurück liegt, dann kann ein Spiel darauf Gewinne bringen. Hätte der 1. Platz einen sehr großen Aufholbedarf, dann würde mann jedes erschienen Dutzend einmal nachspielen. Bei einem Treffer wird der Einsatz wiederholt, verliert man, so setzt man auf das zuletzt erschienene Dutzend. Wenn man auf den 2. Platz spielt so spielt man immer das Dutzend einmal welches exakt einen Wurf lang nicht gekommen ist, bei dem Spiel auf den 3. Platz verlängert sich dieses auf 2 Würfe.

Vermeiden Sie ein Spiel auf höhere Plätze. Diese können sehr lang sein, und das Eingrenzen ist aussichtslos. Nur die ersten Plätze sind eine Angriffsbasis, wenn diese deutlich zurück liegen.

Eine weitere Verbesserung ist die Analyse der einzelnen Chancen. Bisher wurden die Plätze insgesamt analysiert, aber jedes einzelne Dutzend hat natürlich auch seine eigene Erwartungshaltung. Für die Beispielspermanenz 33 15 3 12 8 4 15 1 30 2 3 17 13 18 14 29 23 25 25 27 32 (In Dutzende aufgeschlüsselt: 321111213112222323333) bedeutet dieses:

Das 1. Dutzend erschien 4mal auf dem 1. Platz und 2mal auf dem 2. Platz.
Das 2. Dutzend erschien 3mal auf dem 1. Platz, 1mal auf dem 2. Platz und 2mal auf dem 5. Platz.
Das 3. Dutzend erschien 3mal auf dem 1. Platz, 1mal auf dem 2. Platz, 1mal auf dem 7. und 8. Platz.

Man braucht natürlich eine 3fache Permanenzstrecke um vergleichbare Abweichungen zu finden aber dafür ist die Selektion beser spielbar. Wenn z. B. der 1. und 2. Platz bei den Dutzenden insgesamt zurück liegt, so müssen Sie oft bei einem Wurf 2 Dutzende gleichzeitig spielen. Dieses ist natürlich ein größerer potentieller Zeroschaden, und außerdem ist es auch mathematisch unklug 2 Dutzende gleichzeitig zu setzen, da immer nur eines gewinnen kann. Dieses habe ich im Newsletter Mai 2004 detailliert beschrieben.

Die Plätze auf einzelne Dutzende aber analysiert können bei deutlichen Abweichungen günstige Angriffsmöglichkeiten bieten. Man setzt nur dann, wenn die ersten 4 Plätze zurück liegen, hat keinen höheren Zeroschaden, und durch das Bespielen eines einzelnen Dutzends umgeht man alle anderen großen Nachteile eines Spiels mit 2 Dutzenden gleichzeitig. Ein Spieler mit großer Geduld ausgestattet findet immer wieder sehr interessante Situationen die einen Angriff rechtfertigen.

Aber auch im normalen Spiel kann man dieses Wissen einsetzen um Katastrophen zu verhindern.

Wenn Sie die Permanenzen verfolgen, so bemerken Sie, daß es immer wieder Strecken gibt, wo ein Dutzend sehr lange Zeit verschwindet und wenn dann nur einmal erscheint um dann wieder einige Zeit auszubleiben. Hier stoßen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite entwickelt das Dutzend evtl. einen Aufholbedarf im Erscheinen insgesamt, denn es könnte zurück liegen (Ein langes Ausbleiben kann auch das Resultat von einer sehr großen vorangegangenen starken Strecke dieses Dutzends sein.), auf der anderen hat es aber durch die geringe Frequenz nur ganz wenige Plätze geschaffen. Wenn ein Dutzend innerhalb von 30 Würfen nur 3mal erscheint, so ist es zwar sehr weit zurück, auf die Plätze bezogen aber ist es völlig ohne Relevanz, denn es sind lediglich 2 Plätze erschienen die ohne jede Aussagekraft für das Verhalten sind. Dadurch ist ein langes Ausbleiben eines Dutzends kein Anlaß dafür, daß die ersten Plätze oder irgendwelche Plätze überhaupt Angriffspunkte bieten. Diese beiden Dinge muß man unbedingt differenzieren.

Wenn ein Dutzend aber langsam zurückfällt indem es zwar relativ oft fällt, aber z. B. immer nur auf den 4. Plätzen und höher, dann ist die Chance natürlich größer, daß beide Dinge ineinandergreifen. Sehr oft wird später das langsam ausgebliebene Dutzend zumindest insgesamt ausgeglichen erschienen in der Häufigkeit, aber die Plätze werden immer "dichter" bis dann vielleicht sogar durch eine Ballung die vorderen ersten drei ausgebliebenen Plätze aufholen. In vielen Fällen bleibt einer der 3 Plätze weiter zurück um dann zu einem späteren Zeitpunkt aufzuschließen. Das sind dann die Situationen wo ein Dutzend ständig z. B. auf dem 2. Platz erscheint. Alle diese Permanenzvorgänge haben Ihre Ursache. Je mehr Zahlen man gesehen hat umso eher kann man dieses für das eigene Spiel günstiger einordnen.

Umgekehrt ist es natürlich vergleichbar. Wenn ein Dutzend lange Zeit immer auf den ersten Plätzen erschienen ist, so werden natürlich die höheren Plätze aufholen. Als Resultat wird das Dutzend nur noch mit großen Abständen erscheinen und auch insgesamt in der Häufigkeit verlieren. Es kann zu einer Katastrophe führen, wenn Ihr Spiel vorsieht, daß Sie dieses Dutzend spielen sollen. Bemerken Sie solche Dinge, dann wechseln Sie den Tisch, spielen aber in keinem Fall oder nur sehr vorsichtig an diesem Tisch weiter.

Diese sehr wichtigen Erscheinungsformen in den Plätzen betreffen alle Chancen beim Roulette. Ob es Transversalen sind, künstliche Kombinationen von Dutzenden (z. B. 2 beliebige Transversalen) oder sogar einzelne Zahlen. Das Wissen darüber kann dem Spieler helfen, sich anbahnende Verluste zu vermeiden.