Satzweise - Roulette Newsletter Ausgabe 1



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Gibt es eine unvernünftige Satzweise?

Immer wieder bekomme ich Anfragen ob man beim Roulette auch unvernünftig spielen kann. Immer wieder habe ich darauf hingewiesen daß jeder Spieler im Grunde genommen nicht die ihm nur mathematisch zustehenden 1,35% bzw. 2,7% Verluste durch den Bankvorteil mittels der Zero in Kauf nehmen muß sondern daß vielmehr die persönliche Permanenz welche umso schlechter wird je länger man sich in der Spielbank aufhält, diesen Nachteil auf 7-10% erhöht wenn nicht sogar mehr. Jeder kennt die Situationen in denen er zu Beginn des Tages eigentlich eine ganz gute Glückssträhne hatte (nicht in erster Linie das System war gut sondern die persönliche Permanenz war optimal) und dann irgendwann riß der Faden, und man hat nur noch verloren und zwar mehr als einem eigentlich mathematisch widerfahren darf. Dieses Phänomen abzustreiten wäre Unfug, es ins Spiel mit einzubeziehen ist einer der wohl ganz wenigen Möglichkeiten für Dauergewinne. Ich habe einen solchen Weg von einem anfänglichem Glückstest bis zur Beendigung eines jeden Spieltages in greifbare Regeln mit einem optimalen Marsch in meiner Methode Die Achse 2 eingebaut. Alle Ansätze welche die persönliche Permanenz mißachten enden in der Verlustzone.

Dieses bedeutet daß das Roulette für den Spieler eigentlich ein völlig aussichtsloses Unterfangen ist wenn er nicht sich diesen empirisch gesicherten Erkenntnissen beugt und versucht unvermeidbare Verluste zu umgehen denn diese ersparten Verluste sind die zählbaren Gewinne die übrig bleiben.

Man kann aber auch alleine von der Satztechnik her Fehler machen und die Verluste höher ausfallen lassen als dieses die Vernunft erlaubt.

Viele Spieler lieben das Spiel auf Kombinationen von verschiedenen Chancenarten. Sie plazieren einige Jetons auf den Transversalen, dazu einige einzelne Zahlen und vielleicht sogar noch eine Kolonne. Auch hierbei gibt es einen Grundsatz der mißachtet immer wieder zu weitaus höheren Verlusten führt.

Sie dürfen nur dann eine Kombination von mehr als 18 Zahlen belegen wenn diese auch gleichzeitig treffen kann!

Ein Beispiel: Sie belegen das Erste und das Zweite Dutzend mit jeweils einem Stück. Insgesamt haben Sie nun 24 Zahlen belegt. Sie haben zwei verschiedene Einsätze getätigt, aber es kann nur einer treffen nämlich entweder das erste oder zweite Dutzend. Einer von beiden Einsätzen ist auch bei einem Treffer verloren. Diese Satzweise ist unklug und führt zu höheren Verlusten.

Auf der einen Seite kommt die Zero. Wenn Sie 37 Würfe lang ein einzelnes Dutzend spielen so haben Sie dann einmal ein Stück durchschnittlich verloren eben durch die Zero die alle 37 Würfe im Schnitt einmal erscheint. Dieses eine Stück und sogar ein weiterer Zeroverlust läßt sich durch einen Treffer auf einem Dutzend schnell aufholen denn es gibt ja zwei Stücke Gewinn für ein Stück Einsatz.

Setzen Sie aber 37 Würfe lang 2 Dutzende gleichzeitig bei jedem Wurf wie hier im Beispiel beschrieben mit dem ersten und zweiten Dutzend so wird durchschnittlich auch einmal die Zero erscheinen, nur haben Sie dann gleich zwei Stücke verloren denn Sie setzen ja bei jedem Wurf zwei Dutzende. Gewinnen können Sie aber bei einem Treffer immer nur ein Stück. Sie brauchen jetzt schon zwei Treffer nur um eine fällige Zerosteuer zu entrichten. Ein wahrlich schwereres Unterfangen.

Auf der anderen Seite kommt aber noch die persönliche Permanenz die wie ich immer wieder betone alles entscheidet dazu. Wenn Sie eine Pechsträhne haben so können Sie von den 37 möglichen Zahlen 34 belegen und drei Male in 6 Würfen wird eine der drei offenen Zahlen erscheinen die Sie nicht belegt haben. Sie haben 105 Stücke verloren, 3 Male zwei Stücke gewonnen und stehen einer völlig aussichtslosen und zudem haltlosen Situation entgegen, denn wie wollen Sie bei anhaltendem Pech jemals die 99 Stücke Verlust wieder aufholen. Sie brauchen fast 50 Treffer hintereinander, und es ist nicht ausgeschlossen daß Sie in dieser Zeit weiteres Pech mit jeweils 35 zusätzlichen Minusstücken zu Ihrer eh schon schlechten Verfassung dazu bekommen.

Das Glück kommt von alleine. Man muß es aber nicht daran hindern einem zu helfen, und dem Pech muß man nun wirklich nicht die Türen öffnen. Darum bringt es auch nichts wenn Sie mehr als 18 Zahlen (vergleichbar einer Einfachen Chance) belegen wenn Sie nicht auch einen Volltreffer erhalten können der mehrere Bestandteile Ihrer gesetzten Kombination umfaßt.

Die Verbesserung des anfänglich beschriebenen Beispiels mit dem ersten und zweiten Dutzend wäre folgende: Sie belegen nicht die beiden Drittelchancen sondern legen 2 Stücke auf Manque und 1 Stück auf das zweite Dutzend. Sie haben nun ebenfalls 24 Zahlen belegt aber haben folgende Vorteile:

Wenn die Zero kommt so haben Sie auf Manque nur die Hälfte verloren und nicht alles. Dieses ist eine Verringerung des Zeronachteils von 30% gegenüber dem Spiel auf 2 Dutzenden mit dieser Kombination.

Sie haben jetzt auch mehr als 18 Zahlen belegt aber diese Kombination kann gleichzeitig treffen. Wenn nämlich Zahlen von 13-18 fallen so haben beide Bestandteile dieser Kombination getroffen, Manque und auch das zweite Dutzend. Sie haben dann 4 Stücke gewonnen, mehr als Sie bei einem Totalverlust verlieren können.

Nur aufgrund der Tatsache daß Sie anstatt dem ersten und zweiten Dutzend jetzt Manque und das zweite Dutzend spielen haben Sie den Zeronachteil enorm gesenkt und dem Glück auch die Möglichkeit gegeben Ihnen etwas Zählbares in einer solchen Phase zu überlassen. Dieses ist eine vernünftige Satzweise. Sie haben aber nun auch erkannt daß man durchaus unvernünftig setzen kann. Auf die Dauer gesehen sind dieses enorme Summen. Diese unnötigen Verluste kann man sich ersparen.

Jetzt gibt es aber dennoch einen kleinen Ausweg für die Spieler die einfach von Ihrer Mentalität nicht über Ihren Schatten springen möchten und in der Abdeckung möglichst vieler Zahlen mehr Sicherheit erwarten. Auch wenn dieses durch die oben genannten Gründe unvernünftig ist wenn man mehr als 18 Zahlen setzt und kein Volltreffer entstehen kann hat man natürlich dennoch die Möglichkeit wenigstens dem Glück nicht die Türen zu versperren.

Ein Beispiel: Sie setzen ein Stück auf das dritte Dutzend, ein Stücke auf die Transversale Simple 7-12 und zwei (!) Stücke auf die Transversale Plein 19-21. Sie haben nun 21 Zahlen belegt, mehr als 18, und aus dieser Kombination kann auch nur eine treffen. Eigentlich ein unvernünftiges Spiel. Aber es geht hier ja darum möglichst dem Glück (wenn es denn da ist) und somit einer möglichen guten persönlichen Permanenz Rechnung zu tragen. Die einzelnen Chancenarten sind unterschiedlich hoch belegt.

Wenn die Verhältnisse stimmen würden und Sie immer die gleiche Auszahlung bei einem Treffer erhalten möchten so müßten Sie auf das Dutzend 4 Stücke legen, auf die Transversale Simple 2 Stücke und auf die Transversale Plein 1 Stück. Bei jedem Treffer gleichgültig auf welcher Chance erhalten Sie 12 Stücke zurück incl. dem Einsatz. Sie haben bei jedem Wurf 7 Stücke ausgelegt und gewinnen unabhängig wo der Treffer entstand 5 Stücke. Die erwähnten Nachteile sind hier dauerhaft die gleichen wie bei dem Spiel mit zwei Dutzenden.

In diesem Beispiel wird aber bewußt der Einsatz zu Gunsten der Chancen mit der höheren Auszahlung optimiert. Sie legen 4 Stücke aus. Wenn das Dutzend erscheint so haben Sie sogar trotz eines Treffers ein Stück verloren. Es geht aber darum Ihre persönliche Permanenz wenn diese sehr günstig ist auszunutzen. Darum sind die besser bewerteten Chancen Ihre Glückszahlen. Wenn die Transversale Simple trifft so haben Sie 2 Stücke gewonnen und bei der Transversale Plein sogar 20 Stücke.

Wenn Sie eine solche Kombination auch ähnlicher Art spielen und in 4 Einsätzen kommt 3 Male die am schlechtesten bewertete Chancenart (in diesem Fall das Dutzend) so beenden Sie für den ganzen Spieltag ein solches Spiel mit unterschiedlichen Stückwerten denn Ihre persönliche Permanenz ist nicht günstig für ein großes Glück. Denken Sie noch einmal daran daß Sie 34 von 37 Zahlen erfolglos belegen können. Ebenso kann bei einer sehr günstigen persönlichen Permanenz auch die Transversale Plein sowie auch die Transversale Simple einige Male hintereinander treffen. Somit sind Sie dann wenigstens etwas auf dem Glück geritten und haben aus einem unvernünftigen Spiel die Chance auf das Glück gelassen.